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Donnerstag, 29. Juni 2017

Was wir weitergeben



Die Katholische Frauenbewegung Österreich feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Die Evangelischen Kirchen feiern das 500-jährige Reformationsjubiläum. Grund genug für eine gemeinsame Veranstaltung und dazu eine Frau einzuladen, die lange Jahre als Ehefrau an der Seite des österreichischen Bundespräsidenten ein sehr öffentliches Leben geführt hat, Frau Margit Fischer.


Bei unserer Veranstaltung, am Donnerstag dem 22. Juni 2017, durften viele Gäste begrüßen, darunter aus Politik und Kirche unter anderem die Bürgermeisterin von Eisenstadt, Frau Labg. Ingrid Salomon, die uns in die Bauermühle eingeladen hat, dafür ein herzliches Danke. Herrn Vizebürgermeister Michael Ulrich, Labg. Regina Petrik von den Grünen und Caritas-Direktorin Edith Pinter sowie Frau Superintendentialkurator Mag.a Christa Grabenhofer und Frau Andrea Postmann, Fachinspektorin für den Religionsunterricht an Pflichtschulen.

Margit Fischer gilt als eine der beliebtesten Persönlichkeiten Österreichs, in ihrer Autobiografie gewährte sie einen Einblick in ihr bewegtes Leben und lädt ein, über die Frage nachzudenken, was im Leben wirklich zählt. Zahlreiche Frauen und auch einige Männer waren gekommen um etwas aus ihrem Leben zu erfahren.

Margit Fischer erzählt in ihrem Buch „Was wir weitergeben“ ihre Geschichte – und damit auch die Geschichte dieser Republik. Sie schildert ihre frühe Kindheit in Schweden, dem Land, das ihren Eltern Schutz vor den Nationalsozialisten gab und ihr zur zweiten Heimat wurde. Sie beschreibt das Aufwachsen im beengten Wien der Nachkriegszeit. Sie erzählt, wie sie ihren Mann, Heinz Fischer, kennen – und lieben lernte und an seiner Seite Politik über fünfzig Jahre aus nächster Nähe miterlebte ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren. Margit Fischer ist keine Persönlichkeit, die das Licht der Öffentlichkeit sucht. Aus der zweiten Reihe beobachtet sie vieles – und hinterlässt ihre Spuren. Ihre Erinnerungen sind ein Stück Zeitgeschichte, ihre Gedanken zur Gegenwart machen nachdenklich. Die Autobiografie einer hochpolitischen und sehr klugen Frau. Margit Fischer begleitete die österreichische Politik wie kaum eine andere Frau der 2. Republik. 1943 im schwedischen Exil geboren, erlebte sie ihre Kindheit und Jugend im zerbombten Wien der Nachkriegsjahre und sammelte an der Seite ihres Mannes Heinz Fischer über fünf Jahrzehnte politische Erfahrung. Im Anschluss beantwortete sie in einer Diskussionsrunde alle an sie gestellten Fragen.

Vor und nach der Lesung konnte man das Buch auch kaufen, welches Frau Fischer mit persönlichen Widmungen signierte.


Da Frau Fischer auf ein Honorar verzichtete, baten wir beim Eintritt um eine Spende. Am Montag konnten wir (Susanna Hackl und Andrea Lagler) dann vor Ort, an den Verein „Die Treppe“ – das Frauenhaus im Burgenland, € 450,-- übergeben. In Österreich ist jede fünfte Frau von häuslicher Gewalt betroffen. Das Frauenhaus Burgenland bietet Schutz und Sicherheit für Frauen und Kinder und bietet Hilfe und ein Zuhause bis die betroffenen wieder Boden unter den Füßen haben. 


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