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Mittwoch, 10. Mai 2017

70 Jahre Katholische Frauenbewegung Österreich

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) feiert heuer ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet am Freitag, 12. Mai, ein Festakt innerhalb der kfbö-Vollversammlung in Maria Plain bei Salzburg statt. Als Gratulanten werden sich u.a. Bischof Wilhelm Krautwaschl, Erzbischof Franz Lackner und die Präsidentin der Vereinigung der Frauennorden Österreichs, Sr. Beatrix Mayrhofer, einstellen.

Der Ort ist bewusst gewählt, denn die Frauenbewegung wurde im Mai 1947 in Maria Plain gegründet. Der Festgottesdienst in der Basilika Maria Plain, dem Erzbischof Lackner vorstehen wird, beginnt um 16 Uhr. Die Predigt wird P. Franz Helm, Geistlicher Assistent der Frauenbewegung und Generalsekretär der Superiorenkonferenz, halten. Die Wiener Pastoraltheologin Prof. Regina Polak wird bei anschließenden Festakt den Festvortrag halten und den Zusammenhang von Politik und Spiritualität thematisieren.

"Wir verstehen uns als treibende Kraft, als Gemeinschaft, die sich aktiv in Kirche, Gesellschaft und Politik für Frauen und deren Anliegen einsetzt", so Veronika Pernsteiner, die Vorsitzende der Frauenbewegung, die in ganz Österreich rund 150.000 Mitglieder zählt. Im Jubiläumsjahr steht die Arbeit der kfbö unter dem Motto "Weil`s gerecht ist, fairändern wir die Welt". Das Motto der Festveranstaltung lautet "Frauen.Leben.Stärken".

Verbunden mit der 70-jährigen Geschichte der kfbö ist laut eigener Aussendung etwa die Auseinandersetzung mit feministischer Theologie, die Entwicklung und das Praktizieren von Frauenliturgien, das Engagement gegen Gewalt gegen Frauen und für ihre Gleichbehandlung in Kirche und Gesellschaft, der Einsatz für die Zulassung von Frauen zu den Weiheämtern, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, eine geschlechtergerechte Arbeitsmarkt- und Budgetpolitik sowie Verteilungsgerechtigkeit im nationalen wie globalen Kontext.

Bekannt ist die Frauenbewegung u.a. für die "Aktion Familienfasttag". Mit vielen Initiativen und Veranstaltungen wird jedes Jahr während der Fastenzeit für Frauen-Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika gesammelt. Insgesamt fördert die Frauenbewegung mit ihrer seit 1958 bestehenden Aktion rund 100 Frauen-Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika. Meist geht es dabei um Bildungs-, Gesundheits oder Landwirtschaftsprojekte. Frauen werden aber auch dabei unterstützt, ihre Rechte in männerdominierten Gesellschaften wahrzunehmen.

Weiters engagiere man sich auch seit den 1980er-Jahren für eine "menschenwürdige Asyl- und Flüchtlingspolitik", so die kfbö. Die weite Vernetzung der Frauenbewegung mit Initiativen und Partnern aus den christlichen Kirchen, anderen Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft, national wie international, zeuge vom Verständnis dafür, "dass es Offenheit und Solidarität braucht, um etwas zu bewegen".

Unter dem Titel "Was mich bewegt hat, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung zu werden" hat die kfbö dieser Tage ein Video veröffentlicht, in dem die jüngsten vier Vorsitzenden der Frauenbewgung - Ingrid Klein (1987-1999), Margit Hauft (2000-2012), Barbara Haas (2012-2015) und Veronika Pernsteiner (seit 2015) - über ihre persönlichen Erfahrungen und die Arbeit der KFBÖ Auskunft geben.

(Infos: www.kfb.at)
erstellt von: red/kap 09.05.2017

Mittwoch, 3. Mai 2017

Muttertag



Kirchensammlung für den Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere und Frauen in Notsituationen zu Muttertag

Wie in den vergangenen Jahren bitten wir auch heuer wieder die Pfarren am Muttertag eine Kirchensammlung für Schwangere und Frauen in Notsituationen durchzuführen. 

Im Vorjahr konnte mit einer Spende von € 34.000,-- in mehr als 160 Fällen geholfen werden. Wir danken von Herzen für die Spende!

Die Notsituationen sind vielfältig. Die versteckte Armut wird immer größer. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine Frau um Hilfe bittet. Besonders Frauen mit Kleinkindern sind gefährdet, auch wenn sie eine gute Ausbildung haben. Es wird immer schwerer für Mütter mit Kindern eine Arbeit zu finden. Mieten und Energiekosten können oft nicht mehr beglichen werden, Delogierungen drohen. Der letzte Ausweg für diese Frauen ist die Anlaufstelle des Diözesanen Hilfsfonds für Frauen. 

Mit den Spenden wurden und werden laufend bedürftige, auf Hilfe angewiesene Frauen unterstützt: Schwangere Mädchen, die sich noch in der Schulausbildung befinden, schwangere Frauen in schwierigen Familienverhältnissen, Frauen, die durch verschiedene Umstände wie Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Tod des Partners in finanzielle Engpässe geraten sind, Frauen mit Akutbedarf an momentaner finanzieller Überbrückungshilfe sowie Alleinerzieherinnen.

Frauen, die aus irgendwelchen Gründen auch immer in Not geraten, können sich direkt an uns wenden. Wir helfen unbürokratisch, schnell und diskret.

Die abgebildete Karte kann im kfb-Büro bestellt und zu Muttertag verteilt werden. Kosten: ab 50 Stk. á 25 Cent; sonst 30 Cent.  

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