Diözese Eisenstadt
Aktuell
Bischof
Über uns
Pfarren
Kirchenbeitrag
Frauen, Männer, Familie
Junge Kirche
Bildung
Für die Seele
Info, Hilfe
Katholische Frauenbewegung
kfb-Grüß Gott

Montag, 21. November 2016

Frauentankstelle im Advent




Liebe kfb Interessierte!

Wir wollen Euch heuer zu einem Abenteuer einladen – noch dazu zu einem, bei dem nicht einmal wir wissen, wohin die Reise geht. 

Es ist das Abenteuer von Gott mit uns, aber auch unser Abenteuer mit Ihm: wer ist Gott eigentlich? Wie nehme ich Ihn, oder auch Sie, wahr? In Worten, in Begegnungen, in scheinbaren Zufällen? Sicherlich nicht ausschließlich im Gebet…. 

Gott hat das Abenteuer mit uns gewagt: Er gab sich Moses im brennenden Dornbusch zu erkennen, als Er sagte: „Ich bin der ICH-BIN-DA. Ich werde da sein und bin immer da. Ich bin der, der Dein Da- Sein möglich macht. Ich bin, der ich sein werde und ich werde sein, der ich bin“

Kennt Ihr Euch aus? J Zugegeben, ich kenne mich auch nicht absolut sicher aus, auf wen sich da Moses eingelassen hat - aber ich vertraue der Zusage, dass Gott da ist. Seit diesem Moment können wir, da wir als Christen die Geschichte Israels als den Beginn unserer Geschichte mit Gott annehmen, vertrauen, da ist Einer für uns da. 

Im Buch des Propheten Jesaja wird diese Zusage schon konkreter: Jes 7,14: „Jahwe wird euch ein Zeichen geben: Seht, eine junge Frau, die schwanger ist, wird ein Kind empfangen. Sie wird einen Sohn gebären und ihm den Namen Immanuel geben, das heißt GOTT – MIT – UNS.“

Dieses Ja Gottes zu uns Menschen hat einen konkreten Ausdruck bekommen: Jesus, der Immanuel.

Aber ist das Handeln Jesu immer verständlich? Ist es nicht auch ein Geheimnis und bleibt es nicht ein Abenteuer das ganze Leben lang, sich immer wieder auf Jesus auszurichten?
Für mich schon.

Besonders bewusst ist uns das im Advent, wenn wir uns auf Jesu Geburt vorbereiten – hektische Vorfreude, Geheimnisse vor den Kindern, Abenteuer - wie wird Weihnachten heuer?

Gott hat das Abenteuer mit uns Menschen gewagt, wagen wir es mit Ihm! Bereiten wir uns auf Jesu Geburt vor, feiern sie und leben dann in der Nachfolge!

Folgende drei Beiträge bieten wir Euch dazu an:

Das Abenteuer des "Gott mit uns"
1. Im Geheimnis des Augenblicks    
2. Im Geheimnis des "JA"                  
3. Im Geheimnis der Liebe                

Gabriel Kozuch – kfb Diözesanseelsorger, Gabi Zarits, Gertrud Nemeth

Die Frauentankstelle kann ab sofort im Diözesanbüro in Form einer handlichen Broschüre angefordert oder heruntergeladen werden:


Frauentankstelle im Advent 2016

Mittwoch, 16. November 2016

Tätiges Gebet - betendes Handeln

Einladung zum Friedensgebet der kfb

Gebet und Handeln schließen einander ja nicht aus!


Wir, die Diözesanleitung der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese Eisenstadt, wollen Frauen auffordern aktiv gegen Gewalt und Krieg einzutreten.

Der Krieg in vielen Teilen der Welt, die Flüchtlinge in unserem Land, ihre Geschichten und traumatischen Erfahrungen und die Anschläge in Frankreich machen viele Menschen traurig, wütend und manchmal auch ohnmächtig.

Die Diözesanleitung bittet die kfb-Frauen im ganzen Burgenland, rund um den Weltfriedenstag (1. Jänner) für den Frieden zu beten: allein, in der Gruppe oder mit der gesamten Pfarrgemeinde.

„Wir möchten mit dieser Anregung unsere kfb Frauen, aber auch die ganze Diözese ermutigen, sich um den Frieden im Großen und im Kleinen zu bemühen. Wir wollen daran erinnern, dass das Gebet um den Frieden in der Welt ein wichtiger Beitrag hin zu einer gerechten Gesellschaft ist.“, erläutert unsere Vorsitzende Imelda Križan.

Die Unterlagen, die wir zur Verfügung stellen, enthalten Gebete, Bibeltexte und Liedvorschläge, die die Frauen für ihre Gruppe oder Pfarrgemeinde übernehmen können.

Nach dem Motto des vergangenen Arbeitsjahres „Weil`s gerecht ist: mischen wir uns ein!“ wollen wir, die kfb Frauen, sich in gesellschaftliche Zusammenhänge einmischen und entsprechend des Motto des laufenden Arbeitsjahres "Weil's gerecht ist, FAIRändern wir die Welt!" für den Frieden eintreten, darum beten und die Welt FAIRändern.

Das Friedensgebet kann ab sofort auch als Broschüre im kfb-Büro bestellt werden und mit nachfolgendem Link heruntergeladen werden: 


Dienstag, 8. November 2016

Mindestsicherungsdebatte: Beschämendes Zeugnis für politische Kultur in Österreich



Katholische Frauenbewegung Österreichs kritisiert falsch fokussierte Verteilungsdebatte in populistisch aufgeheiztem Politikbetrieb

[Wien, 3.11.2016, PA] Als „beschämend“ bezeichnet die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Veronika Pernsteiner, die seit Monaten laufende Debatte um eine Reform der Bedarfsorientierten Mindestsicherung: „Die Debatte ist ein Beispiel dafür, wie sich die Politik von populistischen Kräften in ihrer Themensetzung vor sich her treiben lässt. Wer hätte vor der sogenannten ´Flüchtlingskrise´ das unterste Netz für die Ärmsten in unserer Gesellschaft mit diesem energetischen Aufwand in Frage gestellt? Warum debattieren wir das Thema „Verteilung“ im Blick auf die Mindestsicherung, die 2014 0,7 Prozent der Gesamt-Sozialausgaben in Österreich ausgemacht hat, nicht entsprechend maßvoll? Warum erwägen wir überhaupt eine Schmälerung der Ausgaben für die Ärmsten und sprechen nicht oder kaum mehr von einem höheren, gerechten Beitrag der Reichsten zur Solidargemeinschaft?“ Die vor dem Hintergrund der Flüchtlinge in Österreich entfachte Debatte um eine Kürzung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung sei rechten Kräften und deren Sündenbock-Ideologie geschuldet, zudem lenke sie ab von der eigentlich notwendigen Fokussierung der Verteilungsdebatte auf eine gerechte Besteuerung sehr hoher Vermögen oder auch gewisser international tätiger Konzerne in Österreich. „Schlussendlich sind es hauptsächlich Frauen, die unter einer möglichen Kürzung der Mindestsicherung zu leiden haben: Frauen beziehen diese existenzsichernde Leistung zu einem deutlich höheren Anteil als Männer,“ so Veronika Pernsteiner.

Angaben der Statistik Austria zufolge haben 2014 Frauen zu 39 Prozent, Männer zu 33 Prozent und Kinder zu 27 Prozent Bedarfsorientierte Mindestsicherung bezogen. „Wir sichern damit also in erster Linie die Existenz von Frauen und Kindern“, so Veronika Pernsteiner. Im Hintergrund wirksam seien dabei Faktoren wie die hohe Teilzeitquote von Frauen: in den Jahren 2004 bis 2014 stieg sie von 37,6  auf 46,9 Prozent, der EU-Schnitt liegt bei 32,8 Prozent. „Das traditionelle Modell mit dem Mann als Haupterwerbstätigem im Haushalt herrscht immer noch vor, nur in weniger als 10 Prozent aller Haushalte ist die Frau die Haupterwerbstätige oder arbeiten beide Partner Teilzeit. Es mangelt da vor allem an passenden, von der Wirtschaft mitgetragenen Arbeitszeitmodellen“, erklärt Pernsteiner.  Hinzu komme, dass Frauen in klassischen Niedriglohnbranchen deutlich stärker vertreten sind als Männer. Die Einkommen von Frauen lagen in Österreich 2014 um 38,9 Prozent unter den Einkommen von Männern, womit Österreich eine der EU-weit höchsten geschlechtsspezifischen Einkommensdifferenzen aufweist.

„Ein Großteil der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird ja nicht in voller Höhe, sondern als Teilleistung ausbezahlt, zusätzlich zu einem geringen Einkommen oder etwa einer – infolge geringer Einkommen – geringen AMS-Leistung: die wachsende Prekarisierung und die steigende Zahl von working poor, die so auf die Bedarfsorientierte Mindestsicherung durchschlagen, treffen vor allem Frauen.“ Besonders stark seien alleinerziehende Frauen und deren Kinder betroffen, Ein-Eltern-Haushalte - fast ausschließlich Frauen mit ihren Kindern - tragen mit 34 Prozent das höchste Armutsrisiko aller Haushaltstypen in Österreich: „Hier zu sparen wäre ein Akt der Unmenschlichkeit“, so Pernsteiner.

Auch in der Frage der Auszahlung von Bedarfsorientierter Mindestsicherung an Flüchtlinge gebe es keinen Grund, Unterschiede zu machen: „Es geht um Menschen, egal woher sie kommen oder wie lange sie im Land sind: warum soll ein Flüchtling, der Asyl erhalten hat, weniger wert sein als ein Österreicher oder eine Österreicherin?“  Und es gehe um Armutsbekämpfung bzw. –vermeidung: „Die Existenz von Menschen zu sichern, ist eine Investition in die Stabilität und die Sicherheit von Gesellschaft und Staat, so Veronika Pernsteiner.

Rückfragen bei:
Mag.a Elisabeth Ohnemus
Pessereferentin
Katholische Frauenbewegung Österreichs
Spiegelgasse 3/2/7 ∙ 1010 Wien
Tel: +43.(0)1.51552-3109 ∙ Fax: -3764
Mobil: +43.(0)664.3218936

elisabeth.ohnemus@kfb.at
www.kfb.at; www.teilen.at
www.facebook.com/KatholischeFrauenbewegungOesterreichs
ZVR-Zahl: 743627551

Montag, 3. Oktober 2016

Frauen in Asylverfahren häufig benachteiligt



Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Geschlechtergerechtigkeit in der Verfahrenspraxis

[Wien, 29.9.2016, PA] Ausreichende Maßnahmen zur Gewährleistung von Geschlechtergerechtigkeit in der Durchführung von Asylverfahren fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Internationalen Tags der Flucht“ am 30. September. „Frauen sind in der Verfahrenspraxis häufig benachteiligt, weil es an Sensibilität für ihren jeweiligen kulturellen und sozialen Kontext mangelt“, erklärt Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Spezifisch geschultes Personal sei im Rahmen der Asylverfahren nicht ausreichend vorhanden, dezidierte Sonderbeauftragte für geschlechtsspezifisch Verfolgte, wie es sie etwa in Deutschland gibt, existierten in Österreich nicht. Pernsteiner: „Es ist dafür Sorge zu tragen, dass Frauen in Asylverfahren ihre Rechte bestmöglich geltend machen können.“

„Frauen, die in ihren Herkunftsländern nicht oder kaum zur Schule gegangen sind, die in patriarchalen Verhältnissen sozialisiert sind, haben oft nicht gelernt, für sich zu sprechen. Schon gar nicht, wenn es darum geht, über erlittene sexuelle Gewalt zu berichten“, so Veronika Pernsteiner. Es gebe zwar in Fällen, in denen Verdacht auf geschlechtsspezifische Verfolgung bestehe, die Möglichkeit, speziell geschulte Bedienstete beizuziehen, doch brauche es viel Sensibilität, um überhaupt einmal zu einschlägigen Aussagen vorzudringen. Teilweise fehle es bei Frauen in Asylverfahren auch an Bewusstsein für erfahrenes Unrecht, etwa, was Genitalverstümmelung oder Zwangsheirat, aber auch Gewalt generell betreffe.

Benachteiligende Praxis beenden
Bei der Ermittlung von frauenspezifischen Fluchtgründen, die im österreichischen Asylgesetz nicht einzeln aufgeführt, sondern entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention dem Verfolgungsgrund „Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe“ zugeordnet sind, mangelt es nach Erfahrung von AsylexpertInnen oft an der nötigen Ernsthaftigkeit, so dass es zu großen Unterschieden in der Entscheidungspraxis kommt. Außerdem ist das Hintergrundwissen über die Herkunftsländer nicht ausreichend. Nur zu einem Bruchteil befassen sich die derzeit im Bundesministerium für Inneres bestehenden Staaten-Dokumentationen ausdrücklich mit der Situation von Frauen. „Die Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert, diese benachteiligende Praxis zu beenden“, so Veronika Pernsteiner. Sie verlangt vom Innenministerium überdies statistische Aufzeichnungen über Fluchtgründe bzw. darüber, ob Frauen alleine gereist sind oder mit Partnern oder Kindern unterwegs waren.


Asylgesetz-Novelle: Nachteile für subsidiär Schutzberechtigte
Im Blick auf die Asylgesetz-Novelle kritisiert Pernsteiner insbesondere die Veränderungen, die für subsidiär Schutzberechtigte gelten und unter anderem die Familienzusammenführung erschweren: „Das betrifft vor allem Frauen, die vorausgegangenen Männern folgen wollen und jetzt erst nach drei Jahren nachkommen können, unter der Bedingung, dass der Mann eigenständig für ausreichend Wohnfläche und Einkommen sorgen kann“. Die längere Wartezeit sowie die verschärften Bedingungen für eine Zusammenführung setzen Frauen in den Herkunftsländern ökonomischem und psychischem Druck sowie erhöhter Gefahr aus, Opfer von Gewalt zu werden. Pernsteiner plädiert nicht nur für die Rücknahme dieser Bestimmung, sondern für ein menschenwürdiges Asylgesetz generell: „Gerade die laut Notstandsverordnung erlaubten Abschiebungen bedeuten für Frauen eine erneute Gefährdung durch die Verlängerung ihrer ungeschützten Situation“, so die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung.



Rückfragen bei:
Mag.a Elisabeth Ohnemus
Pessereferentin
Katholische Frauenbewegung Österreichs
Spiegelgasse 3/2/7 ∙ 1010 Wien
Tel: +43.(0)1.51552-3109 ∙ Fax: -3764
Mobil: +43.(0)664.3218936

elisabeth.ohnemus@kfb.at
www.kfb.at; www.teilen.at
www.facebook.com/KatholischeFrauenbewegungOesterreichs
ZVR-Zahl: 743627551

Mittwoch, 31. August 2016

"Weil's gerecht ist: Fairändern wir die Welt!"



Die sieben Säulen der kfb-Spiritualität „von Werten geleitet, dem Leben dienend, den Frauen gerecht, in Gemeinschaft getragen, in Traditionen gewachsen, das Wort Gottes hörend und zum Handeln bewegt“ stärken uns für die Verantwortung, die wir aus dem Evangelium heraus haben: Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse erfordern eine aktive Gestaltung, damit sich Lebensbedingungen und Perspektiven von Frauen weltweit entscheidend verbessern.

„Wir müssen … die Hindernisse, die die volle Einfügung der Frauen in das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben verhindern, abschaffen,
… dass in allen Ländern der Welt die Frauen geehrt und geachtet werden und ihr unverzichtbarer sozialer Beitrag geschätzt wird.“
(Aus dem Gebetsanliegen von Papst Franziskus für Mai 2016)

Weltweit sehnen sich Frauen nach

SELBSTBESTIMMUNG – BILDUNG – FAIRNESS – UMVERTEILUNG –
SOLIDARITÄT – ZIVILCOURAGE – MENSCHENWÜRDE – CHANCENGLEICHHEIT

Mit unserem täglichen Denken, Reden und Tun gestalten und bauen wir diese Welt mit,
FAIR-ÄNDERN WIR DIE WELT!


Mit dem Blick auf diese FAIR-ÄNDERUNG fragen wir:
Wie kann ich in meinem täglichen Leben zu einer Fair-Änderung beitragen?
Woran erkennen andere, dass mir FAIR-Änderung ein Anliegen ist?
Wo kann ich mich (gesellschafts-)politisch einmischen für eine FAIR-Änderung?
Wen kann ich für eine FAIR-Änderung motivieren?
Was muss sich bewegen, damit FAIR-Änderung sichtbar wird?

Dass FAIR-Änderung möglich ist, zeigen viele kleine Beispiele und Schritte, die wir
und andere bereits gegangen sind. Viele weitere Schritte haben wir noch vor uns.
Machen wir uns gegenseitig Mut dazu!

Wir wünschen dabei viel Erfolg!
Denn:  WEIL´S
         GERECHT IST
         FAIRäNDERN
         WIR DIE WELT!“


Veronika Pernsteiner, Vorsitzende
Andrea Ederer, Stv. Vorsitzende
Eva Oberhauser, Stv. Vorsitzende

Diözese Eisenstadt
7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 | T 02682/777 | Impressum

E-Mail
Facebook
Bookmark and Share