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Donnerstag, 21. Juli 2016

Gedenktag der heiligen Maria Magdalena wird künftig als Fest gefeiert

Der Gedenktag der heiligen Maria Magdalena am 22. Juli wird nun als "Fest" eingestuft. Der Vatikan hat die Rolle der heiligen Maria Magdalena aufgewertet und sie wird liturgisch den Aposteln gleichgestellt.

Mit einem Dekret vom 3. Juni 2016 hat der Papst entschieden, sie – zumindest was den Rang ihres Gedenkens im Heiligenkalender betrifft – den Aposteln gleichzustellen.

„Ein großer Schritt für die Wertschätzung der Rolle von Frauen in der Kirche“, schrieb Radio Vatikan in einer Online Ausgabe.
"Sie ist Zeugin des auferstandenen Christus und verkündet die Botschaft von der Auferstehung des Herrn, wie die übrigen Apostel. Darum ist es richtig, dass die liturgische Feier dieser Frau denselben Grad eines Festes erhält wie die Feiern der Apostel im Römischen Generalkalender", so der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Arthur Roche.
Das Besondere ist, dass nun ein eigener Präfationstext, das sind die einleitenden Worte zum Hochgebet an ihrem Fest, hinzukommt, was es sonst nur bei wenigen anderen Heiligen gibt.

Maria aus Magdala ist eine der wichtigsten Frauengestalten in der Bibel. Dass sie eine besondere Frau war, zeigt schon ihr Name: Anders als in patriarchalen Gesellschaften üblich, wurde die Jüngerin nicht nach einem Mann, sondern nach ihrem Herkunftsort benannt: Sie war bekannt als die Maria, die aus Magdala stammt. Neben der Mutter Jesu ist die Jüngerin Jesu die einzige Frau, die in allen vier biblischen Evangelien vorkommt.

(Informationen entnommen aus:
https://www.dioezese-linz.at/news/2016/06/14/vatikan-wertet-gedenktag-der-maria-magdalena-auf    und religion.ORF.at/dpa)

 

Dienstag, 19. Juli 2016

Flüchtlingshilfe: Engagement von katholischen Frauen in Pfarren von Experten gewürdigt

Wieselburg, 17.07.2017 (dsp) Zum Abschluss der einwöchigen Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreich (kfbö) in Wieselburg diskutierte eine hochkarätige Runde über „Frauen auf der Flucht“. Kfb-Vorsitzende Veronika Pernsteiner, Fluchtexpertin Tirhas Habtu, der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner und Rainald Tippow, Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien, verwiesen dabei auf das große Engagement von Frauengruppen in den Pfarren für geflüchtete Menschen.

Kfbö-Vorsitzende Pernsteiner unterstützt selber stark Menschen, die nach Österreich geflohen sind. Im Vorjahr sei sie selber auf Bahnhöfen gewesen und unterstützte Flüchtlinge. Ihr sei der Austausch mit den Frauen wichtig gewesen und sie habe selber durch diese Begegnungen viel Positives von ihnen zurückbekommen. Die kfbö-Vorsitzende aus der Diözese Linz habe mittlerweile die Beobachtung gemacht, dass sich ehrenamtliche Flüchtlingshelfer/innen heute oftmals rechtfertigen müssten, „wenn man aus dem Evangelium lebt und Flüchtlinge unterstützt“. Sie ortet weiters eine zunehmende Radikalisierung der Sprache. „Wem bin ich Nächste? Wer ist mein Nächster?“, müsse man sich fragen angesichts der Anfeindungen gegen diejenigen, die den Menschen in Not zur Seite stehen, angesichts der schleichenden Radikalisierung in Sprache und Auftreten. Die Diskussion um Wertekurse für Geflüchtete sieht sie kritisch: „Vielmehr hilft es, Begegnungen zu schaffen und Menschen einzuladen.“ Sie schlägt konkret vor, dass bei den österreichweiten kfb-Benefizsuppenessen in der Fastenzeit Frauen mit Migrationshintergrund in den Pfarren Suppen aus ihrer Heimat zubereiten.
Der Flüchtlingskoordinator Tippow der Erzdiözese Wien verweist darauf, dass „viele hundert österreichische Pfarren“ sich in der Flüchtlingsbetreuung engagieren, und diese Hilfe würden vor allem Frauen tragen. Er sagt, zahlenmäßig seien die Flüchtlinge „völlig problemlos bewältigbar“. Von den 65 Millionen Menschen auf Flucht wären weit über 90 Prozent Binnenflüchtlinge oder kämen in Nachbarländer unter. Europaweit kämen auf 1000 Einwohner nur zwei Flüchtlinge. Das Problem seien Verängstigung in der Bevölkerung und Streit in der Politik. „Jede Form von Rationalität wird durch Emotionalität an die Wand gespielt“, so Tippow. Viel laste auf den Schultern der Zivilgesellschaft und er nennt hier die vielen Deutschkurse, die Pfarren oder Klöster für Flüchtlinge organisieren. Ein Vorurteil kritisiert er scharf: Geld sei kein Anreiz für Flüchtlinge nach Österreich zu kommen. Asylwerbern stünden nur 200 Euro sowie 120 Euro fürs Wohnen zu. Um die Flüchtlingskrise wirklich einzudämmen, brauche es jedenfalls einen Marshall-Plan für Afrika, denn die Menschen die jetzt ua. aus Syrien kämen, wären sonst nur ein kleiner Vorausblick auf die noch zu erwartenden hohen Zahlen. Denn viele hätten aufgrund der fehlenden Perspektiven und Jobs in ihrer Heimat nichts zu verlieren. Abgesehen von der großen Hilfe könne jede und jeder ebenso helfen: etwa, indem Menschen mit Asylstatus zum AMS begleitet werden. Die Teilnahme an Beratungsgesprächen könne aufgrund von Zeitdruck und Sprachschwierigkeiten oft kleine Wunder bewirken.
Pastoraltheologe Zulehner lobt die „massive“ politische Lobbying-Arbeit durch die Katholische Frauenbewegung – etwa auf dem Gebiet der Mindestsicherung. Nicht nur konkret zu helfen, wie das die kfb tue, sondern auch sich politisch einzusetzen, sei ein Gebot der Stunde. Der Soziologe sieht in der Flüchtlingsthematik folgende Gefühle bei den Menschen: Verängstigte und Besorgte und Leute, die sich engagieren. Die Ängste seien oft archaisch und würden „zu kurz Gekommene“ und von Abstieg Betroffene Menschen betreffen. Daher stelle sich die Frage: „Wie kann man Angst nehmen und diese zu jenen ziehen, die helfen?“ Österreich sei jedenfalls eines der reichsten Länder der Welt, niemand habe aufgrund der Flüchtlinge auch nur einen Cent weniger am Lohnzettel. Zulehner sieht sie überdies als Chance, weil Geflohene Leistungen und auch Werte mitbringen. Sie könnten bei kluger Investition auch der Wirtschaft viel bringen.
Fluchtexpertin Tirhas Habtu, die aus Eritrea stammt und aufgrund von Regierungskritik nicht mehr in ihr Land zurück kann, meint, dass die Entscheidung zur Flucht für Frauen schwierig sei. Denn sie würden oft viel verlieren – etwa Jobs oder den Anschluss an ihre Stammesgemeinschaft. Eines sei den neu ankommenden Frauen, die oft Traumata von den Kriegen haben, besonders wichtig: Sie wollen Informationen über ihre Rechte und Pflichten und wie das Zusammenleben hier funktioniert. Auf die Frage, ob man Angst vor einer Islamisierung aufgrund der Zuwanderung haben müsse, sagt sie: „Wenn Menschen ehrlich ihren Glauben leben und darin verwurzelt sind, dann brauchen sie sich nicht zu fürchten, wenn Flüchtlinge aus anderen Kulturen und Religionen kommen.“ Generell sei vielen Frauen ihr Glaube wichtig und sie würden gerne hier Kirchen aufsuchen.

Kfbö-Vorsitzende Pernsteiner zog positive Bilanz der Sommerstudientagung

Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der größten Frauenorganisation des Landes, dankte der gastgebenden kfb St. Pölten und ihrer Vorsitzenden Anna Rosenberger „für die liebevolle Vorbereitung und Gestaltung“ der Sommerstudientagung in Wieselburg. Neben hochkarätigen Vorträgen, Workshops und einem Ausflug zur Basilika Sonntagberg gab es für die Frauen aus allen Diözesen Österreichs und aus Südtirol die Möglichkeit zum Austausch und Begegnung.
Dass das Jahresthema „Frauen.Leben.Stärken“ sehr viele Themen und Inhalte einbeziehe, das hätten die Teilnehmer/innen auch an der Verschiedenheit der „exzellenten Referent/innen“ erlebt. Die Workshops hätten gezeigt, dass viel politische Arbeit vor der Frauenbewegung liege: sei es beim Thema „Gewalt an Frauen“, beim Thema „Gleichstellung“ oder um darauf aufmerksam zu machen, dass das BIP die unbezahlten Tätigkeiten der Frauen nicht einbeziehe und somit verfälsche. Entscheidungsgrundlage für den gesellschaftspolitischen Einsatz müsse das Evangelium sein. Intensiv beschäftigten sich die Frauen auch mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus.
Referenten waren ua. Ordensfrau Sr. Melanie Wolfers, Landesrat Stephan Pernkopf, der dem Ökosozialen Forum Österreichs vorsteht, Martina Beham von der Linzer Johannes-Kepler-Universität, Lucia Göbesberger, Pastoralamt der Diözese Linz, oder Isabella Ehart, Spirituelle Begleiterin der kfbö.

Bild: Rainald Tippow, Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien, Fluchtexpertin Tirhas Habtu, der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner und Kfb-Vorsitzende Veronika Pernsteiner diskutierten "Frauen auf der Flucht"

Mittwoch, 22. Juni 2016

Sommer - Oasen .....



Wieder neigt sich ein ereignisreiches, arbeitsintensives aber auch von vielen schönen Begegnungen begleitetes Arbeitsjahr dem Ende zu. 

Anita Pleninger, Nachfolgerin von Eveline Scheiber, hat sich Ende des Jahres einer neuen beruflichen Herausforderung gestellt. Seit Anfang Mai verstärkt Judith Schmidl aus Marz als Organisationssekretärin unser kfb-Büro. Sie ist im kfb-Büro von Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr erreichbar:
T 02682 777-442
E judith.schmidl@martinus.at

Bevor wir jetzt alle in die wohlverdiente Sommerpause gehen möchte ich für die Leidenschaft und den persönlichen Einsatz in der kfb ein herzliches DANKE sagen! All unser Engagement kommt aus unserem Glauben, der uns verbindet und Kraft gibt.

Die aktuelle Ausgabe unserer KA-Zeitschrift „Blickpunkt“, die gerade am fertig werden ist, beschäftigt sich mit „Unseren Oasen des Glaubens“. Auf die Frage, was denn nun für mich solche Oasen sind, ist meine Antwort:  „Eine Oase der Ruhe, der Erholung und des Wohlfühlens ist für mich jetzt in den kommenden Monaten wieder mein Garten. Nichtstun, die Seele baumeln lassen, in der schattigen Laube ein Buch lesen, dem Plätschern des Wassers im Teich lauschen, mit der Familie oder mit lieben Freunden im Garten zusammensitzen und die Gemeinschaft und Freundschaft genießen.
Oasen meines Glaubens finde ich aber vor allem in der kfb. Sich fallen lassen in einer spirituellen Frauenliturgie oder Oasenstunde ist ein wunderbares Erlebnis. Getragen von Gedanken, Gebeten, Liedern und Stille, eintauchend in einen Ruhepol des Glaubens kann ich die Gegenwart Gottes spüren, wahrnehmen und daraus Kraft und Energie für meinen  Alltag mitnehmen.“





Ich wünsche uns für den Sommer eine erholsame und entspannte Zeit in „unseren Oasen“, damit wir aus diesen Oasen, gestärkt für das neue Arbeitsjahr, viele glückliche Momente in unserer Arbeit in der kfb erleben dürfen.


Gott
du hast Zeit
und Raum geschaffen
stellst uns Menschen in diese Welt

jeder Morgen von dir geschenkt
vor uns ein neuer Tag
voll Bangen und Lust
Grenze und Möglichkeit

lass mich jeden Tag neu
in seiner Einmaligkeit erleben
achtsam sorgsam
für das Kleine sein

jeder Abend geschenkter Tag
vor uns die Nacht
lassen und spüren
sich ängstigen und ausruhen

lass mich jeden Abend neu
die Endlichkeit erahnen
mein Tun und Sein in deine Hände geben
lös mich aus meinen Verstrickungen

lass mich wachsam sein
für die Einmaligkeit meiner Tage
lehre mich jeden Tag zu zählen
lehre mich die Kostbarkeit des Lebens
Andrea Schwarz

Donnerstag, 2. Juni 2016

Stellenausschreibung

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs sucht für die Leitung des Bundesbüros ab 17. Oktober 2016 eine/n Generalsekretär/in (40 Wochenstunden, Karenzvertretung, d.h. befristet). Mehr unter: http://www.kfb.at/…/mitmach…/offenestellen/article/1870.html

Überraschungs-Packerl zum Tag des Lebens



Am 1. Juni, Tag des Lebens, wurden von den Frauen der Katholischen Frauenbewegung wieder Überraschungs-Packerl verkauft. 



Unterstützt wird damit die Arbeit von „Aktion Leben“, der Lebensschutzbewegung in Österreich. Seit fast 60 Jahren setzen sie sich für den umfassenden Schutz menschlichen Lebens ein – von der Empfängnis bis zum Tod. Sie beraten und begleiten schwangere Frauen und ihre Familien bei allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und unterstützen sie in Notlagen psychologisch, informativ, materiell und finanziell.

Im EO in Oberwart waren die Frauen vom Dekanat Pinkafeld fleißig und in der FUZO in Eisenstadt Frauen aus der Diözesanleitung:



Ein herzliches Danke an die fleißigen Frauen und an alle die ein Überraschungs-Packerl erstanden haben!



Donnerstag, 19. Mai 2016

1. Juni - Tag des Lebens



Der „Tag des Lebens“ ist eine Erfindung von aktion leben:

Jeder Mensch ist einmalig und kostbar von Anfang an, sein ganzes Leben lang.
Jedes Kind ist ein Geschenk und soll willkommen sein, so wie es ist. Manchmal tritt ein Kind überraschend in das Leben seiner Eltern. Dann bedarf es unserer Solidarität, damit das Geschenk des Lebens angenommen werden kann.

Aktion leben verteilt daher rund um den 1. Juni Überraschungs-Packerl gegen eine Spende von € 5,--. Der Erlös kommt der Beratung von schwangeren Frauen und Müttern in Not zugute.

In der Diözese Eisenstadt werden die Überraschungs-Packerl von der Katholischen Frauenbewegung verteilt:

  •  Das Diözesanleitungs-Team finden Sie am 1. Juni ab 9 Uhr in der Fußgängerzone in Eisenstadt

  • Das Dekanatsleitungs-Team von Pinkafeld ist wieder am 1. Juni ab 9 Uhr im EO in Oberwart mit den Packerln vor Ort.


Bitte nehmen Sie ein Überraschungs-Packerl mit, wenn Ihnen eines angeboten wird.

Diözese Eisenstadt
7000 Eisenstadt, St. Rochus-Straße 21 | T 02682/777 | Impressum

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